Vorsorge & Diagnostik
MRT, CT, Knochendichtemessungen
Ein Bild ist noch keine Diagnose – wir sagen Ihnen, was Ihr Befund bedeutet.
Wussten Sie schon?
Schnittbilder zeigen sehr viel – auch sehr viel, das keine Beschwerden macht. Bandscheibenvorwölbungen, Sehnenveränderungen oder Meniskusrisse finden sich häufig auch bei Menschen, die völlig beschwerdefrei sind. Ein auffälliger Befund im MRT ist deshalb nicht automatisch die Ursache Ihrer Schmerzen.
Der radiologische Befund beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Die entscheidende Frage lautet aber: Passt das zu Ihren Beschwerden, und was folgt daraus? Diese Frage beantworten wir gemeinsam mit Ihnen.
Was wir für Sie beurteilen:
- MRT-Aufnahmen von Wirbelsäule, Knie, Schulter, Hüfte und anderen Gelenken
- CT-Aufnahmen, etwa nach Brüchen oder zur Beurteilung des Knochens
- Befunde einer Knochendichtemessung
- Frühere Röntgenaufnahmen und Vorbefunde
- Operationsberichte und Arztbriefe aus vorangegangenen Behandlungen
- Sie müssen Untersuchungen, die bereits gemacht wurden, bei uns nicht wiederholen lassen. Aufnahmen aus Deutschland oder von anderen Ärzten auf Mallorca können Sie einfach mitbringen.
Knochendichtemessung: was der Wert bedeutet
- Die Knochendichte wird üblicherweise mit der DXA-Methode an Lendenwirbelsäule und Hüfte gemessen. Das Ergebnis ist der sogenannte T-Wert. Er vergleicht Ihre Knochendichte mit der junger gesunder Erwachsener:
- T-Wert ab minus 1,0: normale Knochendichte
- T-Wert zwischen minus 1,0 und minus 2,5: verminderte Knochendichte (Osteopenie)
- T-Wert von minus 2,5 oder darunter: Osteoporose
- Der Zahlenwert allein entscheidet jedoch nicht über die Behandlung. Ebenso wichtig sind Ihr Alter, bereits erlittene Brüche, Stolper- und Sturzneigung, Vorerkrankungen und Medikamente. Diese Faktoren beziehen wir in die Beurteilung ein.
Was Sie mitbringen sollten:
- Die CD oder den Datenträger mit den Bilddaten, nicht nur den schriftlichen Befund
- Den schriftlichen Befund, falls vorhanden
- Frühere Aufnahmen derselben Region, auch ältere – der Vergleich über die Zeit ist oft aufschlussreicher als eine einzelne Aufnahme
- Arztbriefe und Operationsberichte
So gehen wir vor:
Wir sehen uns Ihre Aufnahmen gemeinsam mit Ihnen am Bildschirm an und erklären, was zu sehen ist. Anschließend ordnen wir den Befund Ihren Beschwerden und der körperlichen Untersuchung zu und besprechen, welche Behandlung sich daraus ergibt – und welche nicht nötig ist.
Wenn eine weiterführende Untersuchung sinnvoll ist, sagen wir Ihnen, welche und warum.
Sie haben Aufnahmen und wissen nicht, was sie bedeuten? Bringen Sie sie mit – wir gehen sie mit Ihnen durch.
Sprechen Sie mit uns – wir beraten Sie gerne persönlich.